Kindergartenprojekt

Zusammen mit Rabbiner Tom Kucera hatten zwei Mütter der Gemeinde Beth Shalom im Jahr 2013 die Idee, dass es an der Zeit wäre, einen liberal ausgerichteten jüdischen Kindergarten zu gründen. Aus dieser Idee wurde mittlerweile ein Projekt, dessen Realisierung – auch dank zahlreicher Befürworter und Unterstützer - in greifbare Nähe gerückt ist: der erste liberal-jüdische Kindergarten in München.

Wir sind überzeugt, dass jede Gemeinde ein solides Fundament braucht, um auch in Zukunft bestehen zu können. Dieses Fundament wird unter anderem durch eine Erziehung im Sinne des liberalen Judentums gelegt und gefestigt, aber auch durch das gemeinsame Aufwachsen und Zusammenwachsen von Kindern und deren Familien. Unsere Vision ist es, die Zukunft des liberalen Judentums in München mit zu prägen und natürlich zu festigen.

Die Stadt München ist unserem Projekt gegenüber positiv aufgeschlossen und unterstützt dieses. Jeder Schritt wird mit den jeweiligen Referaten vorher abgesprochen und koordiniert.

Unsere Einrichtung soll nach den Grundsätzen des liberaleren Judentums ausgerichtet sein. Sie soll neben den Eltern die Basis bilden für eine weltoffene jüdische Erziehung, die es sich zur Aufgabe macht, den Kindern allgemein gültige ethische Grundsätze wie auch Inhalte des jüdischen Lebens und Glaubens zu vermitteln. Der Kindergarten wird offen für Kinder mit jüdischen sowie nicht jüdischen Biographien sein. Ein wesentlicher Bestandteil ist in diesem Zusammenhang die Vermittlung gegenseitiger Wertschätzung hinsichtlich unterschiedlicher Herkunft, Glaube und Kultur.

Geplant ist ein HAUS FÜR KINDER, das Platz für drei Gruppen a 15 Kinder, insgesamt also 45 Kinder, bietet. Die Form eines HAUS FÜR KINDER, ermöglicht uns flexibler die Grundstruktur der Einrichtung zu gestalten und den jeweiligen Gegebenheiten anzupassen, da diese Form der Kindertagesbetreuung flexibel Krippen-, Kindergarten und Hortkinder umfasst.

Mittlerweile liegen ein verlässlicher Business- und Finanzplan sowie ein pädagogisches Konzept vor. Als Träger des Vereins wird eine unabhängige uG fungieren, die bereits in Gründung ist.